Filmvorführung: Paris is burning
Der US-amerikanische Dokumentarfilm Paris Is Burning (1990) von Jennie Livingston gewährt einen Einblick in die Ballroom-Kultur der queeren Schwarzen und Latino-Community im New York der 1980er-Jahre. Der Film zeigt zentrale Solidaritätsstrukturen der queeren Szene, darunter die sogenannten Houses: von „Müttern“ geführte Wahlfamilien, die jungen Menschen ein Zuhause bieten, die von ihren eigenen Familien verstoßen wurden. Im Zentrum stehen die „Balls“: opulente Tanz- und Kostümwettbewerbe, bei denen die Teilnehmer*innen durch den Ballsaal gehen und von Juror*innen anhand der „Echtheit“ („realness“) ihrer Drag-Darbietungen, ihrer Tanzkünste oder der Schönheit ihrer Kleidung bewertet werden. Paris Is Burning porträtiert eine lebendige sowie kreative Subkultur und ist zugleich ein eindringlicher Kommentar zu Identität, Klasse, Rassismus und Geschlecht sowie ein kämpferischer Appell für Sichtbarkeit, Würde und Gleichberechtigung.
Dokumentarfilm | Regie: Jennie Livingston | USA, 1990 | 71 Min. OmU (im englischen Original mit deutschen Untertiteln) Die Filmvorführung ist Teil der Reihe **'Solidarität leben: queere und feministische Praxis'**, die von von der Stabsstelle Gleichstellung und Diversität der Johannes Gutenberg-Universität und dem Gleichstellungsteam der Hochschule Mainz in Kooperation mit dem Queer*Referat des JGU-AstA und dem Muschelkino/FILMZe.V. organisiert wird.
Hinweis
Der Film wird in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln (OmU) gezeigt. Keine Anmeldung erforderlich. Einlass ab 18.30 Uhr, Beginn 19 Uhr. Kontakt gud-veranstaltungen@uni-mainz.de
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