Geschichtsmythen auf dem Prüfstand
Mythen über Vergangenheit und Herkunft finden sich im Alltag und im politischen Diskurs. Gegenwärtig werden sie häufig (aber nicht nur) genutzt, um rechte und rechtsextreme Ziele zu stützen. Geschichtsmythen, wie die von ethnisch reinen Germanen oder Wikingern oder der Versuch, eine “schlechte” islamische Sklaverei von einer weniger schlechten westlichen abzugrenzen, werden dabei als „historische Wahrheit“ dargestellt. Diesen Versuchen der Umdeutung von Geschichte möchten hist4dem in dieser Vortragsreihe eine bunte und vielfältige, oft widersprüchliche und immer spannende und vor allem der Wahrheit verpflichtete Geschichte entgegenstellen.
Die Vorlesungsreihe wird vom Netzwerk Historians for Democracy veranstaltet, in Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) Mainz, dem Leibnizzentrum für Archäologie LEIZA und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
PD Dr. Thomas Weller und Dr. Malin Sonja Wilckens, beide wissenschaftliche Mitarbeitende am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG), beteiligen sich am 20. Mai und am 3. Juni an der Vorlesungsreihe „Geschichtsmythen auf dem Prüfstand“. Thomas Weller spricht zum Thema „Sklaverei“, Malin Wilckens zum Thema „Rasse“. Am 17. Juni folgt ein Vortrag von Dr. Dominik Waßenhoven (Universität zu Köln) zum Thema „Wikinger“, am 1. Juli spricht Dr. Andreas Goltz (JGU Mainz) über „Germanen“.
Programm
20. Mai: Sklaverei (Thomas Weller, IEG Mainz)
3. Juni: Rasse (Malin Wilckens, IEG Mainz)
17. Juni: Wikinger (Dominik Waßenhoven, Universität zu Köln)
1. Juli: Germanen (Andreas Goltz, JGU Mainz)
Hinweis
Die Vorlesungsreihe findet im Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA) in Mainz statt. Alle Veranstaltungen beginnen jeweils um 18:00 Uhr. Nähere
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