Die Affirmative und AI-Theatre - "Kann KI Comedy?" und "The Final Round" - Festivalshows
Im kleinen Saal gibt es am Festival-Samstag gleich zwei - sehr unterschiedliche - Shows zum Preis von einer. Das "AI Theatre" aus Darmstadt lässt in der ersten Hälfte künstliche Intelligenz gegen menschliche Schauspieler*innen antreten. In der zweiten Hälfte spielt unser Festival-Cast (aus New York, Kolumbien, Hamburg und Mainz) ein improvisiertes Theaterstück über ein Casting - über Konkurrenz, Freundschaft, über verpasste und zweite Chancen.
Show 1 Kann KI Comedy? – Ein theatraler Turing-Test (AI Theatre) In diesem einzigartigen Bühnenexperiment treffen menschliche Improspielende auf Chat-GPT. Sie messen sich in einer Fähigkeit, die auch vielen Menschen abgeht: Gute Unterhaltung. Live, spontan und ohne Skript! Dazu gibt es Impulse zum Nachdenken über das Potential und die Grenzen von KI als Spielpartner auf der Bühne – und im Leben. Nach den Fragen „Kann KI kollaborieren?“, „Kann KI kreativ sein?“ und “Kann KI lieben?” stellt sich das AI Theatre in der nächsten Runde der Frage: “Kann KI Comedy?” Das Ensemble erforscht den Humor, die Spontanität und den Witz künstlicher Intelligenz – spielerisch, überraschend. Theater trifft Technologie. Mensch trifft Maschine. Wahrheit trifft Bühne. Sei dabei, wenn wir gemeinsam herausfinden, wie weit KI inzwischen wirklich gehen kann! Das AI Theatre aus Darmstadt macht KI zum Ensemblemitglied, um in „theatralen Turingtests“ die drängenden Fragen rund um die Mensch-Maschine-Interaktion zu stellen. Improvisationstheater stellt hohe Anforderungen an Kollaborationsfähigkeit und Kreativität – und legt damit die Messlatte für die KI hoch. Das Ensemble testet spielerisch die Grenzen aus, macht gesellschaftliche Fragen rund um KI greifbar und beleuchtet mithilfe von wissenschaftlichem Input die technologischen Hintergründe hinter dem Phänomen.
Show 2 The Final Round – Die letzte Runde (Festival-Cast) Deutsch: Vier Menschen sitzen in einem Castingstudio und warten darauf, dass ihre Namen aufgerufen werden. Sie sind in der letzten Runde für eine neue Rolle. Das Ritual kennen sie auswendig: die Spekulationen, die unausgesprochenen Vergleiche und die sorgfältig inszenierte Selbstsicherheit. Seit Jahren begegnen sie sich immer wieder – mal als Rival*innen, mal als Vertraute, stets als Zeug*innen der vielen kleinen Zugeständnisse, die sich unaufhaltsam summieren. The Final Round ist ein improvisiertes Theaterstück über verpasste Chancen und zweite Anläufe. Während sich die Stunden dehnen, kippt Small-Talk in Geständnisse, schlägt Rivalität in Intimität um und Erfolg wird zu einer zunehmend fragilen Vorstellung. Sie streiten über Talent, Glück und Liebe. Sie messen ihr Leben nicht daran, wer sie sind, sondern daran, wer sie einst zu werden glaubten. Mit scharfen Wechseln zwischen Komik und Tragik fragt das Stück, warum wir immer wieder an dieselben Türen zurückkehren und anklopfen, als könnte sich die Antwort ändern. Und wenn wir noch einmal ganz von vorne beginnen dürften – würden wir alles wieder genauso tun? Sprache: (Easy) English
Four people sit in a casting studio, waiting for a recall. All four made it to the final round for a new role. The ritual is second nature to them: the speculation, the subtle competitions and comparison and the carefully staged self-assurance. For years, they have kept running into one another—sometimes as rivals, sometimes as confidants, always as witnesses to the many small compromises that inevitably accumulate. The Final Round is an improvised theatre piece about missed opportunities and second chances. As the hours pass, small talk turns into confessions, rivalry shifts into intimacy, and success becomes an increasingly fragile illusion. They argue about talent, luck, and love. They measure their lives not by who they are now – but by who they once aspired to become. With sharp shifts between comedy and tragedy, the play asks why we keep returning to the same doors and knocking, as if the answer might change. And if we were allowed to start all over again—would we really do everything the same way? Directed by: Lena Försch
Hinweis
Die Shows finden statt im Rahmen des Affirmative Festivals 2026
Ihr bekommt einen "Festival-Rabatt" beim Unterhaus, wenn ihr Tickets für Freitag UND Samstag kauft - einfach bei der Preisauswahl beim Ticketkauf angeben!
Veranstaltungsort
Veranstalter
Preise
| Vorverkauf | |
|---|---|
| Normalpreis | 28,00 € |
| Ermäßigt Studis und Festivalpreis normal | 23,00 € |
| Festivalpreis ermäßigt | 18,00 € |
Verkaufsstellen
Weiterführende Links
Hinweis
Die Landeshauptstadt Mainz übernimmt keine Gewähr dafür, dass die im Veranstaltungskalender auf www.mainz.de aufgeführten Veranstaltungen wie angekündigt stattfinden. Bitte informieren Sie sich beim jeweiligen Veranstalter über eventuelle Absagen oder Terminverschiebungen.
