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Bürgerservice (Foto: Kristina Schäfer)
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Nachhaltig per App

Umwelttipp des Mainzer Umweltladens
Comicmännchen mit verschiedenen bunten Apps
© Pixabay (#1013616, 3D Maennchen)
Das Smartphone ist unser ständiger Begleiter und erleichtert unseren Alltag. Wie wäre es, wenn wir ihn mit ein paar cleverern Apps nachhaltiger und gesünder gestalten können? In unserem aktuellen Umwelttipp stellen wir Ihnen ein paar nützliche Apps vor. Alle vorgestellten Apps sind kostenlos sowie für iOS- und Android-Systeme verfügbar. Jeder kennt das Problem: man versucht Schadstoffe und Mikroplastik beim Einkauf zu vermeiden, steht aber etwas ratlos vor der unverständlichen Liste der Zutaten und Inhaltsstoffe.

Apps mit Barcode-Scanner

Die vier folgenden Apps können vor dem Einkauf Abhilfe schaffen:

  • Die App CodeCheck kann wie ein Strichcode-Scanner verwendet werden und überprüft Produkte. Auf einen Blick zeigt sie, ob der ausgesuchte Artikel vegan, vegetarisch, gluten- oder laktosefrei ist oder ob sich Palmöl, Mikroplastik, Nanopartikel, Parabene, Paraffine, zu viel Zucker etc. darin verstecken. Er werden auch Alternativen zu dem Produkt vorgeschlagen.
  • Die Bedeutung der einzelnen E-Nummern in unseren Lebensmitteln sind den wenigsten Konsumenten geläufig. Ist der Stoff, der dahinter steht unbedenklich oder kann er bei empfindlichen Personen Probleme verursachen? Der aid-Infodienst hat mit der App E-Nummern-Finder eine schnelle Informationsquelle erstellt. Es kann sowohl über die E-Nummer, als auch über den Zusatzstoff direkt gesucht werden.
  • Ob in einem Kosmetikprodukt hormonell wirksame Chemikalien enthalten sind, ist nicht einfach zu erkennen. Die App ToxFox zeigt - nach dem Scannen des Barcodes - die enthaltenen Schadstoffe an. Die vom BUND entwickelte App kann für alle Produkte unseres Alltags angewendet werden, egal ob Federmappe, Fahrradgriff oder Faschingskostüm.
  • Verbraucher haben ein Recht zu wissen, ob und welche „besonders besorgniserregenden Stoffe“ in Produkten enthalten sind. Dazu können sie den Anbietern der Produkte eine Anfrage stellen. Dies ist bislang umständlich. Mit der App Scan4Chem des Umweltbundesamtes wird die Anfrage nun erleichtert. Nutzer können mit ihr den Barcode eines Produktes scannen und automatisch eine Anfrage an den Anbieter senden. Dieser muss dann innerhalb von 45 Tagen Auskunft geben. Eine direkte Abfrage der Inhaltsstoffe ist leider noch nicht möglich.

Kleine Einkaufsratgeber

Auch für einen nachhaltigen, frischen und fairen Einkauf gibt es mittlerweile einige hilfreiche Apps, die z.B. über die verschiedenen Label und Siegel aufklären oder die Lebensmittel der Saison vorstellen. Auch hier haben wir eine kleine Auswahl getroffen:

  • Die App Nabu-Siegel-Check verfügt über eine Fotoerkennung. Kurze Infos und Bewertungen helfen, die Umweltvorteile der einzelnen Zeichen zu erkennen. Das erleichtert den Einkauf und bietet schnelle Orientierung für unterwegs. Zudem gibt es eine Galerie, in der die Labels auch selbst gesucht werden können.
  • Wer sich gerne vor dem Kauf über die Energieeffizienz eines Elektrogerätes informieren möchte, kann die App ecoGator nutzen. Sie hat einen Energielabel-Scanner und einen Stromkostenrechner integriert. So lassen sich verschiedene Geräte einfach vergleichen und bewerten.
  • Wer sich und der Umwelt etwas Gutes tun will, sollte zu Obst und Gemüse der Saison greifen, am besten aus der nahen Region. Die App Saisonkalender der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung verrät was im jeweiligen Monat gerade frisch auf dem Markt ist.
  • Beim Thema Fisch fällt die Übersicht besonders schwer; welchen kann man noch bedenkenlos einkaufen, welche Arten meidet man lieber? Der WMF-Fischratgeber beruht auf weltweite Bewertungen von Fischereien und Aquakulturen und hilft durch ein einfaches System beim Einkauf.

Virtuelle Alltagshelfer

In dem riesigen Angebot von kleinen Alltagshelfern für unsere Smartphones findet sich noch allerhand praktisches, interessantes, cleveres und witziges. Im Folgenden haben wir Ihnen noch ein paar Vorschläge zusammengestellt.

  • Etwas gegen Lebensmittelverschwendung tun und gleichzeitig eine kostengünstige und leckere Mahlzeit erhalten? Die App Too Good To Go findet gutes Essen in der Nähe und vermittelt den direkten Kontakt zu gastronomischen Betrieben in der Nähe.
  • Einwegverpackungen vermeiden, aber keine großen und schweren Wasserflaschen mit sich rumschleppen wollen? Die beiden Apps Refill (deutschlandweit) und Tap - Find Water Anywhere (international) zeigen Ihnen, wo sie einfach und kostenlos ihre Flasche mit sauberem Trinkwasser auffüllen können.
  • Die beiden Apps Go Green Challenge und Umwelt-Herausforderungen (nur Android) machen auf aktuelle Probleme aufmerksam. Durch kleine Herausforderungen wollen sie dazu anregen, das eigene Verhalten zu überdenken. Viele Tipps und Zusatzinformationen helfen und geben Orientierung.
  • Wer gerne wissen möchte, wie sein persönlicher CO2-Fussabdruck aussieht, erhält in der App Klimakompass eine Antwort. Die App soll zu einem bewussteren Umgang mit unseren Ressourcen anregen und aufzeigen, was man ganz persönlich tun kann.
  • Wie gut ist die Luft, die wir atmen? Verlässliche und aktuelle Informationen dazu gibt es in der App „Luftqualität“ des Umweltbundesamtes. Sie stellt stündlich aktualisierte Daten für die gesundheitsgefährdenden Schadstoffe Feinstaub (PM10), Stickstoffdioxid und Ozon zur Verfügung. Die Daten stammen von über 300 Luftmessstationen aus ganz Deutschland.

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