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Hier schreibt Michael Ebling

Rundflug im Sommerloch

Liebe Mainzerinnen und Mainzer,
es ist Ferienzeit und das heißt immer auch, die Politik nutzt die Gelegenheit und geht auf Sommerreise durch Stadt und Land. Lassen Sie uns deshalb gemeinsam vom Schreibtisch im Rathaus einen kleinen Rundflug über Mainz machen.

Stichwort Rathaus: fast drei Jahre lang sind wir endlich dabei, eine Sanierung des maroden Baus vorzubereiten, Finanzierungswege, aber auch Alternativen zu prüfen. Das Ei des Kolumbus war bisher nicht dabei und deshalb lässt die endgültige Entscheidung noch auf sich warten. Ich denke, zum richtigen Zeitpunkt werden Sie alle direkt gefragt werden müssen, denn es ist und bleibt Ihr Haus.

Im Uhrzeigersinn weiter zum Rheinufer, wo das Experiment eines Weinstandes der Mainzer Winzer läuft. Wo auch immer dieser endgültig platziert wird: Mainz gewinnt, genauso wie mit der für 2016 geplanten Vinothek als „Schaufenster“ für das Jubiläum 200 Jahre Rheinhessen.

Richtung Weisenau geht´s über die Mainzer Altstadt, wo Transparente den Baubeginn des Archäologischen Zentrums ankündigen, mit dem Mainz seine römische Geschichte ganz neu präsentieren wird.

Keine Bauschilder dagegen an der Ludwigsstraße, sondern nach wie vor ein großer, grauer Kasten, der hoffentlich bald einem neuen Geschäftshaus weichen wird – wenn der Eigentümer ECE einen Gang höher schaltet. Die Entwicklung im Quartier werden wir im Rahmen unserer Möglichkeiten steuern müssen.

Dann ein Gelände, an das wir große Hoffnungen in Sachen „Bezahlbares Wohnen“ knüpfen: das „Heiligkreuz-Areal“. Am Wirtschaftspark Hechtsheim mit seinen vielen Neuansiedlungen drehen wir ein und überfliegen Bretzenheim mit seinen aktuellen Baustellen. Zweifellos ein Ärgernis, dass zum Teil der Verschiebung von Projekten aufgrund der Sperrung der Schiersteiner Brücke geschuldet ist – aber auch dem Bau der Mainzelbahn, der für unsere Stadt eine nicht nur ökologisch sinnvolle Verkehrsentlastung bringen wird.

Hier und in vielen anderen Stadtteilen beherbergen wir immer mehr Flüchtlinge und sind stolz darauf, dass dies dank der vielfältigen Unterstützung der Bürgerschaft bislang auch gut gelingt. Die Lösung liegt in einer klaren Definition und Regelung der Einwanderung, die auch unsere Wirtschaft dringend benötigt – und in einer schlüssigen Steuerung und Finanzierung dieser nationalen Herausforderung durch EU, Bund und Länder.

Kehren wir zurück an den Rhein über Mombach und die „Boomtown“ Neustadt. Überall entsteht Neues, auch dank der Unterstützung durch Land und Bund, von der Bahnhofstrasse über die Mombacher Hauptstraße bis hin zu unserem Zollhafenquartier.

Mainz wächst und verändert sich - und das zeigt: In der Landeshauptstadt wird investiert, weil es sich hier gut lebt.

Herzliche Grüße

Ihr

Michael Ebling

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Videokolumne von Oberbürgermeister Michael Ebling© OK:TV Mainz

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