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Hier schreibt Michael Ebling

Zukunftsregion Rhein-Main

Liebe Mainzerinnen und Mainzer,

in diesen Tagen gab es den Anstoß für ein neues Miteinander im Wirtschafts- und Kulturraum Rhein-Main. Am 17. April habe ich gemeinsam mit vielen Kolleginnen und Kollegen aus anderen Städten in der Frankfurter Paulskirche in der „Erklärung zur Zukunft der Metropolregion Frankfurt/RheinMain“ die zentralen Themenfelder beschrieben und unterzeichnet, denen wir uns in den kommenden Jahren wo immer möglich Seite an Seite stellen wollen.

Die Region ist zuallererst ein gemeinsamer Wirtschaftsraum. Menschen leben in Mainz und arbeiten in Frankfurt und umgekehrt. Unsere Wirtschaft ist stark, die Zahl der Arbeitsplätze nimmt weiter zu, die Zuwanderung der letzten Jahre zeugt von der Attraktivität und Bekanntheit der Region und der wachsenden Beliebtheit der Schwarmstädte, allen voran Frankfurt, Mainz und Wiesbaden. Das zeigt sich bei Messen wie der Expo Real oder – bei aller Vorsicht gegenüber der Statistik – den vielen Rankings der vergangenen Jahre. Und es liegt deshalb in unser aller Interesse, dass sich die Region auch politisch einheitlich definiert und darstellt. Was in weiten Teilen immer noch fehlt, ist ein Bewusstsein dafür, dass die Menschen Politik nicht auf Bundes- oder Landesebene, sondern in erster Linie vor ihrer Haustür in den Städten und Landkreisen hautnah erleben, am Arbeitsplatz wie in der Freizeit. Die Kunst besteht nun darin, durch einheitliche kommunale Positionen in der Region deren politische Schlagkraft zu stärken. Dabei kommt es in der Politik wie auch in der Wirtschaft auf die Personen an: Sympathie, Respekt und das Verständnis für unterschiedliche  Interessen ermöglichen erst die erfolgreiche Zusammenarbeit.

Wachstum bedeutet aber auch eine zunehmende Verdichtung innerhalb der Region, zunehmende Verflechtungen, zunehmende Mobilitätsnachfrage, zunehmenden Bedarf an technischer und sozialer Infrastruktur und nicht zuletzt die Nachfrage nach Lebens-, Wohn- und Freizeitqualität. Im Augenblick steht deshalb vor allem für die Großstädte in der Region das Thema „Bevölkerungsentwicklung“ im Fokus: Wohnungsbau, Arbeitsplätze und Fachkräftebedarf, aber auch die Bildungsinfrastruktur und Sozialstruktur beschäftigen die Politik im Dialog mit der regionalen Wirtschaft. Der zeitweise Ausfall der Schiersteiner Brücke und seine Folgen für die Pendlerinnen und Pendler, vor allem aber für die betroffenen Unternehmen auf beiden Seiten des Rheins haben nicht zuletzt die große Bedeutung einer funktionierenden Verkehrsinfrastruktur in aller Schärfe aufgezeigt.

Ihr

Michael Ebling

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Videokolumne von Oberbürgermeister Michael Ebling.© OK:TV Mainz

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