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Bildungsreise nach Israel

Israel – (k)ein Einwanderungsland?
Samstag, 2. November bis Montag, 11. November 2019

Der israelische Staat wurde 1948 gegründet. Wohnten bei Staatsgründung 600.000 Einwohner dort, sind es heute knapp 9 Millionen. Die politische Lage der einzigen Demokratie im Nahen Osten bleibt dagegen nach wie vor gefährdet, wenn gleich die Gefährdungspotentiale sich im Laufe der Zeit verändert haben; während mit zwei arabischen Anrainer-Staaten (Jordanien und Ägypten) Friedensabkommen geschlossen wurden, hat sich die Gefährdungssituation, bedingt durch den Syrienkrieg und den dort involvierten Fremdmächten bzw. -gruppen erheblich gesteigert.

Trotz dieses politisch prekären und instabilen Umfelds kennzeichnet ein ständiger Diskurs um die Ausgestaltung ihres Gemeinwesens die innenpolitische Situation Israels. Zum einen ist dies an der Parteienlandschaft zu beobachten (bei den anstehenden Wahlen im April 2019 traten 47 Parteien zur Wahl an), zum andern an der komplexen Zusammensetzung der israelischen Gesellschaft; eine junge Bevölkerung (Durchschnittsalter ca. 28 Jahre), mit Wurzeln aus allen Ländern der Welt. Mit der politisch-jüdischen Nationalbewegung, dem Zionismus, am Ausgang des 19. Jahrhunderts, haben Einwanderungen in das damals osmanische regierte Palästina eingesetzt und sich später in der britischen Mandatszeit fortgesetzt, verstärkt durch die Einwanderungen aus Europa in der Nazizeit.

Bedingt durch das Selbstverständnis des Staates als einem jüdischen Staat haben die Staatsgründer 1950 das sogenannte Rückkehrgesetz formuliert, das jedem Juden/Jüdin auf der Welt erlaubt nach Israel einzuwandern, genauer „rückzukehren“; damit ist die israelische Staatsbürgerschaft verbunden. Unter diesem Hintergrund ist Israel kein Einwanderungsland. Nach der Staatsgründung wuchs die Bevölkerung durch mehrere „Einwanderungswellen“ auf bis heute ca. 9. Mio Einwohner; die zahlenmäßig stärkste „Einwanderung“ fand nach dem Ende der UdSSR zwischen 1991 und 2000 statt, in der ca. 1 Mio. Menschen aus den Gebieten der ehemaligen Sowjetunion nach Israel kamen. Die Integration von Menschen verschiedenster Herkunftsländer, Kulturen und Sprachen in den israelischen Staat stellt Israel seit seinem Bestehen vor komplexe Aufgaben und Herausforderung, deren Umsetzung als modellhaft zu bezeichnen ist.

21 Prozent der Gesamtbevölkerung Israels sind israelische Araber und bilden eine starke Minderheit. Das Verhältnis der beiden Gruppen zueinander spiegelt gleichzeitig auch die verschiedenen Entwicklungen der Gesellschaft wider und das Ringen um das Selbstverständnis dieses Staates.

Bernhard Kukatzki
Direktor
Landeszentrale für politische
Bildung Rheinland-Pfalz

Alfred Wittstock
Vorsitzender
Deutsch-Israelische
Gesellschaft, Mainz


Programm der Bildungsreise als Download

Reisepreis und Anmeldung

Reisepreis im DZ: p.P. 1.928 Euro (Einzelzimmerzuschlag 640 Euro)

Im Preis enthalten:

  • Hin-und Rückflug
  • Übernachtungen und Abendessen
  • 2. – 6. November Hotel IBIS / Jerusalem
  • 6. – 7. November Hotel Irus / Yeruham
  • 7. – 9. November Hotel Dan Panorama / Tel Aviv
  • 9. – 11. November Hotel Colony / Haifa

Auch inklusiv:
Deutschsprachige Reiseleitung / Trinkgelder / Klimatisierter Reisebus / Eintrittsgelder

Nicht im Preis:
Reiseversicherung / Mittagessen und Getränke

Anmeldung unter:

anmeldungpolitische-bildung-rlpde
oder
www.politische-bildung-rlp.de

Anmeldefrist: 1. Oktober 2019


Weiterführende Informationen

Franziska Bach
Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz
Telefon: 06131 / 162973
E-Mail: franziska.bachpolitische-bildung-rlpde
Internet: www.politische-bildung-rlp.de

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