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Hier schreibt Michael Ebling

Mainz – eine Stadt der Chancen!

Als aufmerksame Leser meiner monatlichen Kolumne wissen Sie, dass die Landeshauptstadt Mainz eine attraktive und beliebte Schwarmstadt ist, die derzeit eine enorme Wachstumsdynamik erlebt. Der Trend wird auch in den kommenden Jahren anhalten. Die Einwohnerzahl steigt stetig.

Das alles ist schön. Es sind prinzipiell gute Nachrichten für unsere Stadt, und doch bringen diese Dynamik und dieses Wachstum auch große Herausforderungen mit sich, denn die Infrastruktur unserer Stadt muss mit dem rasanten Wachstum mithalten und weiter ausgebaut werden. Nirgendwo zeigt sich das so deutlich wie im Ausbau unserer Bildungs- und Kinderbetreuungseinrichtungen. Eine Herkulesaufgabe – aber auch eine Aufgabe mit enormem Zukunftspotential! Denn Mainz ist eine junge Stadt, und das zeigt sich gerade auch an den vielen Kindern und jungen Familien, die hier leben. Sie sind unsere Zukunft.

Wir haben uns Familienfreundlichkeit auf die Fahne geschrieben und wollen, dass sich in Mainz Familie und Beruf miteinander vereinbaren lassen. Wir wollen, dass Kinder von klein an faire Bildungschancen haben und eine qualitativ gute Betreuung und Bildung in unseren Einrichtungen anbieten und tun alles dafür, den Familien die benötigten Betreuungsplätze zur Verfügung stellen zu können.

In den vergangenen Jahren haben wir große Kraftanstrengungen unternommen, und dieser selbstbewusste Blick zurück sei erlaubt, bereits viel erreicht. Seit Einführung des Rechtsanspruchs 2010 haben wir rund 2.000 zusätzliche Betreuungsplätze in Mainz schaffen können. Insgesamt gibt es heute rund 9.000 Plätze in 56 Kindertagesstätten, davon rund 84 Prozent als Ganztagesplätze – mit Abstand ein Rheinland-Pfalz-weiter Spitzenwert! Für mich ist das ein wichtiges Signal, dass wir erfolg­reich alle Hebel in Bewegung gesetzt haben, um die noch immer steigende Anzahl an Betreuungsplätzen zu schaffen.

Mir ist bewusst, dass wir weiter am Ball bleiben müssen. Bis 2023 sollen deshalb zusätzliche 2.100 Betreuungsplätze in Mainz geschaffen werden, dies sieht der aktuelle Kindertagesstättenbedarfsplan vor. Insgesamt 22 neue Kindertagesstätten, zu denen 12 erweiterte Ersatzneubauten hinzukommen, sind geplant. Das bisher Erreichte macht mich zuversichtlich, dass wir auch den weiteren Kita-Ausbau erfolgreich stemmen werden.

Neben dem Ausbau des Platzangebotes in den Betreuungseinrichtungen spielt das Thema Essensversorgung eine immer wichtigere Rolle. Hier besteht der Wunsch vieler Eltern, die Mittagsessensversorgung in den Kitas auf Frischküche umzustellen. Anfang des Jahres wurde eine Arbeitsgruppe des Jugendhilfeausschusses gegründet, die Möglichkeiten aufzeigen soll, wie uns ein schrittweiser Einstieg in eine Frischküche gelingen kann. Wir werden zusammen mit der Arbeitsgruppe ein praktikables Modell erarbeiten und dann wird es in Mainz auch die erste Kita-Frischküche als Pilotprojekt geben. Gesunde Ernährung ist wichtig und wir brauchen dafür dieses Pilotprojekt.

Neben der großen Anzahl der Kinder, die unsere Kindertagesstätten besuchen, steigt auch die Zahl der Schülerinnen und Schüler in der Landeshauptstadt Mainz. Deshalb müssen wir auch unsere schulischen Angebote konsequent weiter ausbauen. Das rheinland-pfälzische Bildungsministerium hat in diesem Sommer unseren Antrag zur Errichtung einer weiteren Integrierten Gesamtschule zum Schuljahr 2020/2021 und eines weiteren Gymnasiums zum Schuljahr 2021/2022 genehmigt. Das sind gute Nachrichten für Mainz. Welche andere rheinland-pfälzische Stadt könnte berichten, dass sie zwei neue weiterführende Schulen bekommt? Insbesondere über die neue 4. IGS freue ich mich. Die Integrierten Gesamtschulen verzeichnen seit Jahren eine große Nachfrage, weshalb ich froh bin, dass wir hier in den kommenden Jahren unser Angebot weiter ausbauen können und damit dem Wunsch der Eltern und Kinder Rechnung tragen. Das weitere Gymnasium rundet das schulische Angebot in der Landeshauptstadt ab und schafft weitere Auswahlmöglichkeiten. Durch die Verortung des Gymnasiums in Mombach wird dort ein zukunftsfähiger Schulstandort entstehen, der insbesondere die Schulsituation in diesem Stadtteil nachhaltig verbessern wird.

Nicht unerwähnt lassen möchte ich, dass die Realschulen Plus ebenfalls ein wichtiges Angebot in unserer Stadt bleiben. Auch in diese Schulform investieren wir kräftig. Zwei der vier Realschulen Plus wurden in den vergangenen Jahren umfangreich saniert oder befinden sich noch in der Sanierungsphase. Die beiden anderen Realschulen Plus in Mombach und Gonsenheim werden in den kommenden Jahren Neubauten bekommen. Und selbstverständlich haben wir die Grundschulen auch im Blick. Wir schaffen weitere Kapazitäten in fast allen unseren Grundschulen, da auch dort die steigende Kinderzahl in den kommenden Jahren ankommen wird.

Sie sehen: Wir haben in Mainz in den vergangenen Jahren ganz bewusst die Fundamente für eine erfolgreiche Zukunft gelegt: Mit einer offensiven und selbstbewussten Auseinandersetzung mit den Herausforderungen der demographischen Entwicklung für das Zusammenleben, für Wohlstand und Wirtschaft und die Zukunft von Mainz. Dafür haben wir wichtige Planungsentscheidungen getroffen, um Mainz noch attraktiver zu machen als eine Stadt zum Leben und Wohnen. Und als eine Stadt mit vielen Chancen.

Ihr

Michael Ebling

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